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Bernd Gallob
Bernd Gallob

Herzlich willkommen!

Die folgenden Seiten sollen der Präsentation von Positionen und Informationen zu wesentlichen Themenbereichen dienen.

Diese homepage ist meine private Initiative als Herausgeber, ich habe das Ziel, den Diskurs über wichtige Strukturen, Hintergründe, Vorgänge in Österreich, Europa und der Welt unterstützen.

Ich lade Sie herzlich ein, zu blättern, zu lesen und zu schauen!

Etwa den Essay zum Thema „Kunst/Kulturpolitik“ in Österreich auf der Seite „Kunst-Kultur-Wissenschaft“, meine Positionsbestimmungen im Streit um das Urheberrecht bei der Bundeshymne bzw. zur Denunziation des Monats, der aberwitzigen Pöbelei von Frau Streeruwitz, wer gegen das Binnen-I auftrete, sei ein Rassist (mich gemahnen solche Ausraster an mögliche Präventionen für Herausgeber durch den Haarwurzeltest).

Frieden für Israel

Als geschichtsbewusster Österreicher mit Sensibilität für die Wunden der (vertriebenen/ermordeten) jüdischen Comunity des Landes tue ich mir sehr schwer, den Konflikt in/um Israel/Gaza politisch und/oder moralisch „neutral“ zu bewerten.

Noch heute bin ich verstört über die Berichte (im Frühjahr 1968 im Spital von Judenburg ) eines alten, immer stärker von Weinkrämpgfen geschüttelten, Bauern, der von den Nazis in die Ukraine zwangsverschickt worden war, wie dort die Mörder-SS gegen die Juden gewütet hat. Das Entsetzen darüber hat mich nie verlassen und hat mich geprägt.

Viel, sehr viel stärker wird das die Betroffenen und deren (wenn es sie überhaupt gibt/geben kann) Nachfahren emotional besetzen, prägen, verstören. Es gilt auch deshalb meine uneingeschränkte Bejahung Israels und dessen Lebensrechts. Ich bin aber auch davon überzeugt, dass Israel sich zur eigenen Existenzssicherung als ein Staat und all‘ den anderen positionieren muß, mit gleichen Rechten und gleichen Pflichten.

Die Erinnnerung an das Leid der einen Ethnie darf nicht blind machen für die Leiden der anderen. Und für politische Fehler der momantanen Führung des Staates Israel. Bei gleichzeitiger Abscheu vor der Gewaltpraxis der palästinensischen Extremisten. Die Shoah war das Mörderwerk von Europäern, von „Christen“, nicht das von Moslems. Europa hat seine Schuld in den nahen Osten exportiert – und fühlt sich jetzt als nicht beteiligt, aber als berechtigt zum Moralisieren.

Innerhalb der Emotionalität/Denkkategorien dieser derzeit geltenden Kampf- und Hass-Systeme kann es weder zu einer „gerechten“ Beurteilung der Kampfhandlungen noch zu einer Konfliktlösung kommen.

Die Gründung des Staates Israel hatte das Ziel, für die verfolgten Juden der Welt Land/Staat und Frieden zu schaffen. Palästina, ihre historische Heimat, war nicht menschenleer, als die Staatsgründung erfolgte. Es war ein fundamentaler Fehler, dass die zwei Völker von Beginn an nicht die Verständigung durchsetzen konnten und /oder wollten.

Derzeit wollen Israelis und Palästinenser im Kampf gegeneinander „siegen“, durch immer mehr Waffengewalt. Wer immer als Dritter was auch immer dazu sagt/tut, beflügelt Wut und Hass, meist von beiden Seiten.

Es gibt nur einen Weg zu dem Frieden, der dem Staatsprojekt Israel zugrunde lag und ihm zum Erfolg verhalf: Alle Kräfte für den Frieden zu bündeln. Das heißt zuerst den Frieden zu wollen, dann den Friedensgedanken zu popularisieren, ihn durchzusetzen; gleichzeitig Wege und Methoden zu entwickeln/zu üben, wie der Friede auch gelebt werden kann, zwischen Israelis verschiedener ethnischer Herkunft. Israel als Heimat für alle friedliebenden Menschen, Juden, Araber/Moslems/Christen etc., wie Daniel Barenboim sie künstlerisch-musikalisch lebt, das ist meine Vision.

So wie das eben Künstlern/Dichtern/Musikern/Politikenr/Philosophen/Theaterleuten/humanitär gesinnten Menschen als Friedensprojekt zwischen den einander über Jahrhunderte als „Erbeinde“ bekämpfenden Staaten/Völkern von Deutschland und Frankreich gelungen ist.

Bernd Gallob

 

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